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Inside-Out Burger

Burger folgen meist dem gleichen Schema: Brötchen – Fleisch – Brötchen und dazwischen Gurken, Salat und sonstige Toppings. Ob es anders geht? Klar! Ich stelle Euch den Inside-Out Burger vor:

Wir beginnen am Vortag mit dem Brot da dieses eine kompakte Struktur muss haben damit es auch ein paar Minuten mit Sauce verträgt. Diese immer schnell durchgeweichten Burgerbuns sind mir persönlich ein Graus.

Zutaten für Brot:

  • 275ml Milch
  • 75g Butter
  • 500g Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • ½ Würfel frische Hefe

Zubereitung des Brotes:

Milch und Butter in einem Topf erwärmen. Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen, danach die Hefe darüber bröckeln und die lauwarme Milchmischung darüber geben. Mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine alles für 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Teig zugedeckt circa 30 Minuten ruhen lassen.

Zwei Kastenformen (meine hatte die Masse 25x11cm) mit Backpapier auslegen, Backofen auf 180 Grad vorheizen. Hefeteig auf einer bemehlten Fläche durchkneten und zu zwei circa 25 cm langen Rollen formen. In die Form geben und zugedeckt 1 weitere Stunde ruhen lassen.  Auf dem Boden des Backofens eine feuerfeste Auflaufform mit ungefähr 500 ml Wasser aufstellen. Teig mit Wasser bestreichen und im Ofen für 30 Minuten backen.

Am Folgetag bereiten wir nun den Burger samt eigener BBQ-Sauce zu:

Zutaten für die Sauce:

  • 1⁄2 l Cassissaft
  • 12 EL Tomatenketchup
  • 1 EL Cranberry Balsamico
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 EL flüssiger Honig
  • je 1 Messerspitze und Geschmack:
  • Cayennepfeffer, Currypulver, Paprikapulver edelsüß, Hickory-Rauchsalz und frischgemahlenen Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung der Sauce:

Für die BBQ-Sauce den Cassissaft auf zwei Drittel einkochen danach mit Ketchup und beiden Essigsorten verrühren und köcheln lassen. Die Sauce nach einigen Minuten mit den Gewürzen abschmecken.

Zutaten für den Burger:

  • 8 Scheiben des eigenen Brotes vom Vortag
  • Orangenmarmelade aus Sevilla
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 800g Hackfleisch
  • 4 EL Paniermehl
  • 1 Ei
  • 4 Scheiben Cheddar-Käse
  • Frische Kräuter: bei mir waren es Salbei, Oregano, Rosmarin, Thymian und Liebstöckel
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Toppings nach Wahl: Bei mir war es Icebergsalat, farbige Tomaten und Zwiebeln

Zubereitung für den Burger:

Für den Burger die Brotscheiben mit der Orangenmarmelade bestreichen, zusammenklappen und auf dem Grill goldgelb backen.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen danach in feine Würfel schneiden. Kräuter waschen, abzupfen und kleinschneiden. Das Hackfleisch, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel, das Paniermehl, das Ei sowie die zerkleinerten Kräuter vermischen. Mit angefeuchteten Händen die Burgerpatties formen.

Der Grill sollte nun auf 220 Grad eingeregelt werden.

Persönlich grille ich meine Burger am liebsten auf einer Gussplatte und nicht auf dem Grillrost, wie man oft auf bisherigen Bildern sehen konnte.

Das hat für mich gleich mehrere Vorteile:

Kein Fettbrand am Grill, da das Fett nicht auf die Brenner/Holzkohle tropfen kann.

Eine gleichmäßige durchgehende Kruste und mehr Röstaroma auf dem Hamburger.

Den Burger grillst du über der direkten Hitze für etwa 4 Minuten richtig scharf an. Ein Hinweis dafür, wann du den Hamburger wenden solltest ist, wenn das Fleisch anfängt zu schwitzen. Also dann, wenn auf dem Oberseite Fleischsaft austritt. Außerdem erkennst du es daran, dass sich der Burger leicht vom Grillrost oder Gussrost lösen lässt. Klebt er noch fest, ist es noch zu früh zum Wenden.

Nach dem Wenden kommt schon der Käse drauf so dass dieser die nächsten 4 Minuten Zeit hat zu schmelzen. Daneben kommen die Tomatenscheiben sowie Zwiebelringe.

Zum Servieren zuerst je 1 Burgerpattie auf den Teller legen, darauf kommt dann zuerst BBQ-Sauce, dann die Zwiebeln, Salat danach eine getoastete Brotscheibe. Darüber kommt die BBQ-Sauce, die Tomatenscheiben mit einem weiteren Burgerpattie und abgeschlossen wird mit nochmals BBQ-Sauce.

Wenn du deinen Gästen es so servierst werden die Augen machen oder hast du jemals sowas in einem Burgerladen gegessen?

Guten Appetit und immer viel heiße Glut!

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Roman

Roman

Der Autor Roman Bartsch ist Pitmaster beim Luxemburger Grillteam Nondikass! welches 2013 gegründet wurde und seitdem an nationalen wie internationalen Meisterschaften teilnimmt. Er selber wurde schon als kleiner Stepke vom Grillvirus infiziert. Auf diesem Wege möchte Roman seine Leidenschaft mit den Lesern teilen, Erfahrungen weitergeben und grundsätzlich das Thema Grillen & BBQ respektive Outdoorkitchen in Luxemburg voranbringen. Nondikass! auf Facebook

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