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Rieslingspastete

Nicht nur der Stollen ist typisch für die Weihnachtszeit, auch die Pastete hat was für das Fest. Bei uns in der Familie hat sie einen festen Platz als Vorspeise. So üben ich schon ein paar Wochen vor Weihnachten und Jahresende die „Rieslings-Pastéitchen“ zu backen. Sie entspricht nicht der üblichen, normalen Pastete, sondern ich sehe sie eher als herzhaften Kuchen.

Wie backe ich diesen Gaumengenuss?

Dieses Rezept war Jahrzehnte lang ein streng gehütetes Geheimnis unseres alten Metzgers. Er nahm dieses Geheimnis aber nicht mit ins Grab und hat, kurz vor seinem Ruhestand, sein Rezept einer ausgewählten Gruppe von Vertrauten verraten. Unter diesen Personen war auch mein Vater, der es, Jahrzehnte später, dann mir verraten hat. Heute teile ich es hier mit euch, da ich denke, dass so etwas Gutes nicht geheim bleiben sollte.

Zutaten für den Teig:

  • 300 gr. Mehl
  • 150 gr. Butter
  • 1/8 l eiskalter Wasser
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Pastete:

  • 1 kg. Gehacktes (gemischt ½ und ½ vom Schwein und Rind)
  • 4 große Champignons
  • 3-4 EL Paniermehl
  • 3-4 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 1 kleine Zwiebel
  • Petersilie
  • 60-80 gr. grüne, gehackte Pistazien
  • 2 EL Madeira (ein Likörwein der portugiesischen Insel Madeira)
  • 2 EL Wein
  • eventuell Gewürze nach Lust und Laune

Was ist jetzt zu tun?

Als Allererstes geht’s ran an den Teig. Hierfür die Zutaten alle gut mischen. Ruhig mit der Hand die Butter mit dem Mehl, dem Wasser und der Prise Salz mischen, kneten und quetschen, so dass eine homogene Masse entsteht.

Wenn das alles gut vermischt ist, den Teig für mindestens 2 Stunden kaltstellen. Kalt lässt sich der Teig am besten verarbeiten.

Nun werden die Champignons und die Zwiebeln geschnitten. Zu Ihnen kommen dann alle anderen Zutaten hinzu und auch sie werden durch erneutes Kneten gut vermischt.

Inzwischen kann man den Ofen schon auf 150 Grad Celsius vorheizen.

Wenn das getan ist, kann man sich wieder dem Teig widmen und ihn ausrollen. Falls er kleben sollte, einfach ein bisschen mit Mehl bestreuen.

Jetzt kommt das Schwierigste. Den Teig in eine Kastenform legen und mit der Fleischfarce füllen. Hier gilt es aufzupassen, dass mit dem überstehenden Teig das Fleisch bedecken werden kann!

Zum Schluss geht das Ganze für 1,5 Stunden in den, auf 150°C vorgeheizten, Backofen.

Ich genieße diese Pastete am Liebsten als kleine Vorspeise, besonders in den kalten Tagen kurz vor Weihnachten. Ich hoffe ich konnte Euch inspirieren dieses Rezept auszuprobieren und würde mich über Feedback freuen! ☺️

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Nico

Nico

Ech, den Nico, hunn an der Mëtt vun der 70er Joer vum leschte Joerhonnert ugefaangen d’Welt ze entdecken. Haut liewenech mat menger Famill am déifste Süde vum Land. Et huet kee mir et verroden, mee bestëmmt war ech emol als klenge Butz an e risegrousst Dëppe voller Optimismus a gudder Laun getrollt. Ob alle Fall begleeden déi zwee mech stänneg. Zënter iwwer engem Joerzéngt schreiwen an illustréieren ech, mat vill Freed, Kanner- a Jugendbicher. A säit e puer Joer hannerloossen ech meng Pefferkäre bei Rosportlife.

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As vleicht gudd,mee mat enger “Rieslingspastéit”huet dat do neist zedinn!

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