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Näh dir ein einzigartiges Wandbild aus Stoffresten

Selbermachen liegt voll im Trend, gerade zum Frühling hin, haben viele Leute Lust ihr Zuhause neu zu dekorieren. Doch manchmal fehlt es an Ideen und wenn es dir genau so geht, dann kann ich Abhilfe schaffen. Wie wäre es denn mit einem selbst genähten Wandbild aus Stoffresten?

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit nur wenigen Materialien ein wundervolles Bild nach deinen eigenen Vorstellungen nähen kannst.

 

Dazu brauchst du:

  • 1 Bilderrahmen
  • Bunte Stoffreste aus Baumwoll-Webware
  • Schwarzes Nähgarn
  • 1 hellen Stoff in der Größe deines Bilderrahmens + Bügeleinlage in der gleichen Größe
  • Vliesofix
  • 1 Bildvorlage in passender Größe (Selbstgemalt, aus einem Malbuch oder aus dem Netz)
  • 1 Stift
  • 1 Schere
  • 1 Bügeleisen
  • 1 Nähmaschine

Als Erstes suchst du dir ein Motiv aus. Dabei ist es wichtig, dass jedes Element deines Bildes geschlossene Konturen hat. Nun nimmst du das Vliesofix und paust jedes einzelne Teil deines Bildes ab. Falls sich Teile überlappen, dann verlängere die unten liegenden Teile um ein paar Millimeter. Bedenke aber bitte, dass dein Bild später spiegelverkehrt sein wird.

Eine Alternative dazu wäre, das Bild im Voraus spiegelverkehrt zu malen und es anschließend dann abzupausen.

Schneide nun alle Teile grob auf dem Vliesofix aus.

Lege dein ausgewähltes Motiv und deine Stoffreste vor dich hin und überlege dir, welchen Stoff du für welches Teil verwenden möchtest.

Ich mach das immer so, dass ich kleine Stoffstücke nehme, probeweise aufs Bild lege und hin und her schiebe, bis es für mich stimmig ist.

Wenn du deine Auswahl getroffen hast, bügelst du erst deine ausgewählte Stoffreste.

Danach legst du das Vliesofix, auf dem sich das gemalte Element befindet, mit der rauen Seiten nach unten auf die linke Seite (also die unschöne Seite) deines gewählten Stoffes und bügelst es auf.

Dies wiederholst du mit allen Teilen.

Lass die Teile etwas abkühlen und schneide sie anschließend entlang der gezeichneten Linien aus.

Nimm nun den Hintergrundstoff und bügele ihn glatt. Lege deinen Hintergrundstoff vor dich hin und lege darauf probeweise die einzelnen Teile deines Motivs.

Schau, welche Stoffteile unten liegen und bügele diese zuerst auf. Dazu ziehst du die hintere Folie vom Vliesofix ab und legst das Stoffstück mit der schönen Seite nach oben auf die gewünschte Position. Ein paar Sekunden drüber bügeln reichen aus.

Nun umnähst du jedes Teil mit dem schwarzen Garn. Die Linien sollen nicht perfekt sein, es sieht schöner aus, wenn sie nicht so akkurat sind.

Hast du das gemacht, bügelst du die restlichen Teile auf und umnähst diese ebenfalls.

Nun kontrollierst du, ob du alle Fäden auf der Rückseite gekürzt hast.

Um deinem Kunstwerk mehr Stabilität zu geben, wird die Bügeleinlage auf die Rückseite des Hintergrundstoffs aufgebügelt. Lege dazu die Bügelfolie mit den Klebepunkten auf die Rückseite deines Hintergrundstoffs, wende das Bild und bügle über die Vorderseite. Aufgrund der Hitze schmelzen die Klebepunkte der Folie und verbinden sich mit dem Stoff. Lass den Stoff abkühlen.

So sieht es nun auf der Rückseite aus.

Jetzt musst du dein Bild nur noch in den Bilderrahmen einspannen und fertig ist deine neue Wanddekoration.

Hier sind noch einige weitere Beispiele und Varianten, die du ebenfalls gerne ausprobieren kannst.

Eine Möglichkeit ist es z.B. den Hintergrundstoff rundherum vorsichtig fransig auszureißen.

Du könntest aber auch engmaschige Jute als Hintergrund verwenden. Hier musst du allerdings achtgeben! Wenn du Jute verwendest, musst du das Bügelvlies vor dem Nähen aufbügeln, ansonsten verzieht sich die Jute.

Du könntest dein Bild natürlich auch auf einen dehnbaren Stoff nähen und daraus z.B. einen Bezug für deine Wärmflasche nähen.

Wenn dir meine Anleitung gefällt, freue ich mich sehr über ein Herz oder einen Kommentar.

Postest du dein Werk in den sozialen Medien, dann verwende doch bitte den Hashtag #frauyeti, auf diesem Weg kann ich es auch bewundern.

Hab einen schönen Tag und bleib kreativ. 🙂
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Babs

Babs

Meine Hobbys sind vielseitig. Dazu gehört das Reisen (nicht all zu weit wegen der Flugangst dafür aber öfters), kochen, Sport schauen aber vor allem Nähen. Vor 4 Jahren habe ich aus einer Laune heraus mit dem Nähen begonnen. Ich habe mir mithilfe von Zeitschriften, Videos und durch ausprobieren alles selbst beigebracht. Damals hätte ich nicht gedacht, dass es sich so entwickelt. Mittlerweise nähe ich fast jeden Tag. Ja, man kann sagen, dass ich nähsüchtig bin. Bei Instagram und Facebook poste ich viel über meine Hobbys und hoffe die Leute damit inspirieren zu können

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