fbpx

Book Review: Das Spiel – Es geht um Dein Leben von Jan Beck

  • Home
  • Book Corner
  • Book Review: Das Spiel – Es geht um Dein Leben von Jan Beck

Das Spiel, es geht um dein Leben

Der Debüt Thriller des österreichischen Autors Jan Beck, oder besser gesagt Joe Fischer, ist, meiner Meinung nach, ein Meisterwerk. Bei diesem Buch handelt es sich nicht um das erste Werk aus der Feder von Herrn Fischler. Aber es ist sein erster Thriller. Und der ist absolut gelungen!

Auf Nachfrage hin, hat Herr Fischler erklärt, dass er bei diesem Buch bewusst mit einem Pseudonym gearbeitet hat, um dieses von seinen bisherigen humorvollen, in Tirol spielenden Krimis zu unterscheiden.

Mit “Das Spiel” hat Jan Beck also gekonnt sein Repertoire erweitert. Für mich gehört dieser Autor, jetzt schon mit diesem Thriller-Debüt, in die Gilde der ganz großen Meister wie Sebastian Fitzek, Frank Schätzing, Dan Brown und viele andere.

Foto via jan-beck.com, © René Marschall

Das Spiel

Im Buch geht es um ein perfides Spiel, bei dem ein hohes Preisgeld winkt. Mehrere Spieler, über ganz Europa verteilt, kämpfen um diesen Gewinn und metzeln ihre Opfer ab. Die Tat muss dann noch, den Regeln entsprechend, dokumentiert werden.

Für die zwei Ermittler Inga Björk und Christian Brand beginnt ein Wettlauf, denn die Spuren laufen quer durch Europa. Auch unser kleines Luxemburg wird mehrmals erwähnt. Der Gejagte hat nämlich in Luxemburg in einer Klinik gearbeitet.

Das Ganze beginnt mit dem Mord an einer ahnungslosen Joggerin. Wie ein Tier wird ihr aufgelauert. Die zwei Ermittler versuchen weitere Opfer zu retten. Die Tatsache, dass die Morde über ganz Europa verteilt ausgeübt werden, ist der Zusammenhang schwer nachzuweisen aber Brand spürt, dass die gerissene Ermittlerin Ingo Björn ihm etwas verheimlicht. Sie weiß mehr als sie ihm gesteht.

Dieser Thriller hat mich in seinen Bann gezogen. Das Geschick die Spannung immer weiter aufzubauen, ohne nur einen Moment der Langweile aufkommen zu lassen, ist dem Autor hier sehr gut gelungen. Keinen Moment will man das Buch weglegen. Wer ist der Mörder? Kann das Mädchen, das als Opfer gebrandmarkt ist, gerettet werden?!

Foto via Facebook Seite von Jan Beck

Eine Frage, die ich mir beim Lesen gestellt habe: war der Auto wohl schon mal selbst in Luxemburg? Ich habe Joe Fischler unter anderem diese Frage per Mail gestellt und war erfreut, dass ich eine Antwort erhalten habe:

Ja! Ich war 2017 auf Einladung der österreichischen Botschaft in Luxemburg (unter meinem Namen Joe Fischler, um aus den “Veilchen-Krimis” zu lesen). Und noch ein weiteres Mal habe ich das Land besucht, in den Neunzigern als Mitglied einer Tiroler Blasmusikkapelle. Beide Aufenthalte sind mir in guter Erinnerung geblieben. 

Auch wollte ich wissen warum er ein Pseudonym bei diesem Thriller nutzt:

Weil meine bisherigen Krimis humorvoll sind und ich frei von Erwartungshaltungen schreiben wollte. Durch die verschiedenen Namen sind die Werke im Buchhandel besser unterscheidbar. Außerdem kann ich mit Jan Beck in eine ganz neue Rolle schlüpfen und Sachen schreiben, die ich als Joe Fischler nicht schreiben wollte. Im Nachhinein betrachtet, war die Entscheidung für ein offenes Pseudonym goldrichtig.

Und die wichtige Frage nach so einem Erfolg:

Dürfen wir uns auf weitere Werke aus ihrer Feder freuen? Wann? Und können sie schon etwas verraten?

Ja! Der zweite Band wird im Sommer 2021 erscheinen und die Ermittler wieder weit herumführen. Mehr ist leider noch geheim! Aber ich stecke bereits mitten in den Arbeiten. Dass der Reihenauftakt “Das Spiel” so toll aufgenommen wird, motiviert mich umso mehr, alle Energie in den Nachfolger zu stecken. 

 Ich von meiner Seite kann auch unterstreichen, dass die Krimis die der Autor unter seinem Namen Joe Fischer geschrieben hat, auch absolut empfehlenswert sind.

Viel Spaaß beim Lesen.🙂

 

Hier noch alle Infos zum Buch: 

Das Spiel – Es geht um Dein Leben: Thriller

Thriller, Björk und Brand Reihe 1 – Penguin Taschenbuch 10557
Penguin Verlag
ISBN     978-3-328-10557-2
480 Seiten

Tags:
Nico

Nico

Ech, den Nico, hunn an der Mëtt vun der 70er Joer vum leschte Joerhonnert ugefaangen d’Welt ze entdecken. Haut liewenech mat menger Famill am déifste Süde vum Land. Et huet kee mir et verroden, mee bestëmmt war ech emol als klenge Butz an e risegrousst Dëppe voller Optimismus a gudder Laun getrollt. Ob alle Fall begleeden déi zwee mech stänneg. Zënter iwwer engem Joerzéngt schreiwen an illustréieren ech, mat vill Freed, Kanner- a Jugendbicher. A säit e puer Joer hannerloossen ech meng Pefferkäre bei Rosportlife.

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.